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Mentales Training

Mentales Training im Sport ist eine Wissenschaft für sich.

Wir wollen hier über einfach zu erlernende Grundlagen informieren.

 

Ersteinmal unterscheiden wir zwischen 2 unterschiedlichen Formen des mentalen Trainings:

 

1. Mentales Training um schneller Bewegungsabläufe zu erlernen

 

2. Mentales Training um Druck standzuhalten und in Notsituationen die Ruhe zu bewahren.

 

1. Mentales Training um Bewegungsabläufe schneller zu erlernen

Mentales Training der Profis

Gerade in technisch anspruchsvollen Sportarten trainieren Profis  alle Bewegungsabläufe an Hand von Bildserien oder Videos mental bevor sie auf dem Wasser oder im Schnee oder in der Halfpipe trainiert werden.

Das heißt, der Sportler schaut sich neue Moves bei Sportlern ab, die diesen Bewegungsablauf schon beherrschen. Bei neuen Moves muß der Sportler ersteinmal die Fotos bzw. das Video bzw. die Bewegungsabläufe analysieren um zu wissen was der Sportler macht, damit es klappt.

 

Der Sportler wird sich jetzt selbst in diesen Bewegungsablauf hineindenken. Der Profi, bzw. sehr gute Sportler haben hier natürlich große Vorteile. Die meisten Bewegungsabläufe eines neuen Moves beherrscht der Profi schon. Oft braucht er nur noch einzelne Elemente und Fähigkeiten neu zusammenfügen oder mit seiner Erfahrung etwas abwandeln. Kein Sport wurde bisher neu erfunden. Die Basics über die der Sportler verfügt, werden auf etwas anderer Ebene neu eingestzt.

 

Gerade bei mentalen Aufgaben ist die Motivation entscheidend um nicht geistig abgelenkt zu sein.

Junge Leistungssportler können durch ihre Motivation und Faszination zu dem Sport meist sofort

in einen Tranceähnlichen Zustand fallen, wenn sie, vor YouTube immer wieder den Bewegungsablauf eines Moves anschauen und versuchen diesen zu verinnerlichen. Da braucht es kein spezielles Atemtraining um den Alltag abzuschütteln. Die Jungs sind sofort in ihrem Element, ob nun bei der Action im Wasser oder an wellenlosen Tagen vor dem Lap Top!

Mentales Training für Freizeitsurfer

Gerade im surfen kann mentales Training im Anfänger/ Intermediate Bereich sehr viel bringen.

Der Sport ist sehr anstrengend, und die Anzahl an Wellen ( gerade an grünen Wellen) lässt sich in den ersten Wochen pro Tag an einer Hand ablesen.

 

Diese beiden Faktoren, das anstrengende praktische Training und die wenigen erfolgreichen Versuche

zu Beginn machen ein systematisches Techniktraining wie z.B. beim Tennis nicht möglich.

 

Vor jeder grünen Welle steht immerhin das hinauspaddeln in den Line up, die richtige Einschätzung der Welle, andere Surfer die vielleicht auch gerne die gleiche Welle haben möchten  oder zu hohe, zu kleine Wellen etc.

Bis dann die Welle am richtigen Punkt mit der richtigen Anpaddelgeschwindigkeit erwischt wird ist nicht oft, die meisten scheitern schon daran zu Beginn öfter als 5 mal in den Line up zu paddeln. Und das sind mit Glück 5 Take offs in der grünen Welle bevor es ins Sauerstoffzelt geht.

 

Sobald ihr eine Bewegung z.B. den Take off ein wenig geübt hat, die Schlagworte der Bewegung kennt und kontrolliert z.B. am Land  in eine mehr oder weniger flüssige Bewegung umsetzen könnt, habt ihr alle Vorrausetzungen den Take off durch mentales Training zu automatisieren.

 

1. Ein einfaches aber sehr effektives mentales Training ist sich die Schlagworte eines Bewegungsablaufes

laut oder leise zu sagen und dabei sich vorzustellen wie das jeweilige Körperteil diese Bewegung ausführt.

 

2. Laufen die Schlagworte und die mental ausgeführten Bewegungen harmonisch miteinander ab, lässt man die Schlagworte weg und versucht jetzt nur noch die gesamte Bewegung vor dem geistigen Auge wie einen Film abzuspulen.

Profis arbeiten gerade bei hochkomplexen Bewegungsabläufen noch mit ein oder zwei Schlagworten in den kritischsten Situationen eines Manövers. Viele Bewegungsabläufe haben 1 oder 2 Knackpunkte, auf die es sich zu focussieren gilt!

 

3. Macht es euch einfach und nutzt Youtube und Co um euch Surfvideos anzuschauen. Oder natürlich unsere bebilderten Fahrtechnikserien, die ja gemacht wurden um euer mentales Training zu unterstützen

( auch schon das einfache anschauen und lesen der Fahrtechnikserien ist mentales Training, oder seid ihr im Wasser am surfen?) . Im Gegensatz zu den Videos habt ihr bei den Bilderserien jeweils die beschriebenen Bewegungsabläufe, die euch helfen diese Bewegung zu analysieren und zu verstehen um sie anschließend zu verinnerlichen.

 

4. Um sich während des mentalen Trainings besser konzentrieren zu können, kann man zu Beginn den Geist beruhigen indem wir versuchen langsam und ruhig tief zu atmen. Die Konzentration ist hierbei nur auf den Atem gelenkt. Zu Beginn kann man z.B. die Atemzüge zählen. Sobald ihr an etwas anderes als das Zählen des Atems denkt, beginnt wieder bei 1 zu zählen.  Diese Übung kommt aus dem Zen Buddhismus.

 

Wem diese Übung zu schwer ist, versucht sich auf das ein- und ausströmen der Luft im Lungen, Hals oder Mundraum zu konzentrieren. Einfach nur atmen!

Sobald ihr spürt das euer Atem ruhig ist, wird sich auch euer Geist beruhgt haben. So ist der Geist Aufnahmefähig für komplexe Bewegungen!

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Yvonne Hoffmann

Wir gratulieren zum 3 Platz bei den ADH Open 2015

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