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Surfen lernen für Anfänger/ Surfspots, Material & Sicherheit

Surfen ist zur Zeit einer der Trends unter den Natursportarten. Vielen angehenden Wellenreitern ist nicht bewußt, welches Wissen & Können nötig ist um in den Wellen mit einem Surfboard Spaß zu haben.

Surfen ist ein Natursport. Unser Spielplatz ist die Brandungszone, die Impactzone wo die Wellen brechen und ihre volle Kraft entfalten. 

Bestimmt wird dieses Naturschauspiel durch Stürme auf den Oceanen und Meeren, die Wellen die aus ihnen herforgehen um dann  über Sandbanken und Riffen zu brechen ihre gesamte Energie zu entladen und sich überschlagen. 

 

Die Anordnung der Kanäle und Sandbänke/ Riffe, die unterschiedlichsten Strömungen bei Ebbe und Flut und die sich ändernden Windrichtungen und die damit ständig wechselnden Bedingungen machen diesen Sport so reizvoll aber in manchen Situationen auch gefährlich.

 

Mit etwas Vorbereitung, Wissen und Respekt vor den Naturgewalten ist Wellenreiten aber ein einfach zu erlernender Sport der kaum Risiken birgt.

Surfen lernen: Surfboards für Einsteiger

Softboards sollten breit und dick sein, um bei den ersten Paddel- und Take off Versuchen leicht das Gleichgewicht zu halten.

 

Hier ein paar Anhaltspunkte:

 

7´0 foot Funboard bis 40 kg

7´6 foot Malibu bis 50 kg

8´0 foot Malibu bis 60 kg

8´6 foot Malibu bis 70 kg

9´0 foot Longboard bis 80 kg

9´6 foot Longboard bis 90 kg

10´0 foot Longboard bis 100 kg 

Das hört sich lang an, aber...... so lernt ihr das surfen!

 

Moderne WideBody Softboards können ein Fuß kürzer gewählt werden, haben aber ausschließlich Vorteile beim Take off im Weißwasser in den ersten Tagen.

 

Um richtig surfen zu lernen eignen sich etwas breitere, klassische Malibu- und Longboard Shapes am besten

Hier seht ihr ein Softboard im klassischen, etwas breiter gehaltenen Malibu/ Longboard Shape.

Surfboards Anfänger Softboard Malibu Shape

Auch wenn ihr nach den ersten Versuchen ein Hardboard wählt, macht nicht den Fehler und steigt zu schnell auf kürzere Boards um.

Die Boardlänge die ihr im Weißwasser benutzt habt surft solange weiter bis ihr mit dieser Boardlänge grüne Wellen sicher surft, auch vertikal! Ihr könnt auf Hardboards umsteigen, die Länge und der Auftrieb sollten gleich bleiben.

 

Erst wenn ihr mit dieser Boardlänge viele grüne Wellen vertikal surft, macht es Sinn auf ein kürzeres Board ( max. 1 Fuß kürzer) umzusteigen.

 

Longboards

Mini Malibu & Malibu

Surfboard Fuerteventura Longboard

Longboards sind zwischen 8,4 - 11´0 Fuß lang und eignen sich  über 70 kg in Wellen von 0,5m - 2,5m Longboards sind die klassischen Einsteiger-Intermediate Boards für schwere Surfer. Für alle die das surfen in der grünen Welle schnell lernen möchten, empfiehlt es sich breite und dicke Longboards zu wählen!

Surfcamp-Surfboard Malibu

Malibus und Mini Malibus sind zwischen 7´0 - 8´4 Fuß lang. Die Boards eigenen sich für Einsteiger von 40 - 80 kg bei Wellen von 0,5m - 2.5m Höhe

Malibus und Mini Malibus sind die typischen Einsteiger- und Intermediate Boards.

Yvonne surft in den Fahrtechnikserien auf einem 9´0 Softboard! Selbst das ist selbst für schlanke Mädchen in kleinen Wellen nicht unbedingt zu groß.

 

Gerade in kleinen, sauberen Wellen kann man mit sehr großen Boards schnell Lernerfolge erzielen..

 

Da wir auf längeren Boards schneller in den Line up paddeln, und durch die besseren Gleiteigenschaften die grünen Wellen schon früher, also flacher anpaddeln können sind lange Boards ein Garant für schnelle Lernerfolge.

Erst wenn ihr mit dieser Boardlänge sehr viele grüne Wellen sicher surft, lohnt es sich auf ein ca. 30 cm ( 1 foot) kürzeres Board umzusteigen.

 

Hier haben viele angehende Surfer falsche Vorstellungen:

1." mit einem kleineren Board komme ich doch viel schneller raus und kann besser durch die Wellen tauchen."

Nein, mit einem längeren Board paddelt man zwischen den Wellen wesendlich schneller, und wenn ihr einen sauberen Duckdive auf einem Shortboard könntet, würdet ihr diesen Artikel nicht lesen. Ohne einen guten Duckdive macht auch ein kurzes Board während eines Waschgangs keinen großen Unterschied. Viel entscheidender ist der Paddelspeed zwischen den Wellen auf einem Malibu - Longboard.

Gerade schwächere Personen denen die Kraft beim Paddeln fehlt, können dies mit einem längeren Board ausgleichen.

 

Wichtiger noch als die Länge des Boards ist der Auftrieb. Zu Beginn wählt lieber Boards die dicker und breiter sind. Das verbessert die Gleiteigenschaften und die Stabilität bei gleicher Boardlänge. Gerade bei Longboards achtet darauf, kein superschlankes High Performance Longboard für hohe Wellen zu erwischen.

 

-Surfboards und Infos über die verschiedenen Shapes ( Surfboardformen)

Surfboards Intermediate

Klappt der Take off in der grünen Welle und ihr möchtet auch ein kleineres Board umsteigen, eignen sich folgende Shapes besonders gut:

Funboard

Fish

Fuerteventura Shape Funboard

Funboards sind zwischen 6´8 und 7´10 Fuß lang. Im Heck und Bug sind Funboards etwas schlanker und alsMalibus. Diese Boards sind in dieser Gruppe am Anspruchsvollsten,

können aber auch in höheren Wellen bei gestiegendem Fahrkönnen viel Spaß machen.

Funboards sind gute Boards für leichte, talentierte Frauen oder sehr sportliche Feinmotoriker die überwiegend bei guten Bedingungen am Atlantik surfen. Bei auflandigen Windwellen sind Fishshapes klar überlegen.

Surfcamp Shape Fuerteventura Fish

Fishshapes für Intermediates sind zwischen 6´5 - 7´5 Fuß lang. Gerade bei drucklosen

Windwellen ein echter Geheimtipp für Aufsteiger. Die große Breite verbessert die Gleiteigenschaften und machen diese Boards sehr stabil beim Take off.

Wetsuits

In Europa ist ein guter Neoprenanzug fast wichtiger als ein gutes Surfboard. Beginnt ihr zu frieren macht das surfen keinen Spaß mehr und es wird gefährlich.

Gerade in Notsituationen ist ein Neoprenanzug der Lebensretter. Selbst Wassertemperaturen von 25°° kühlen über die Zeit aus!  Die Hallenbäder in Deutschland haben meist 27°. Wem ist nicht dort schon, ohne Wind und Wetter kalt geworden!

Zudem bietet der Wetsuit 3 - 8 Liter Auftrieb. Auch dies kann, wenn die Kräfte schwnden, in der Brandungszone überlebenswichtig werden.

Ihr bleibt immer über Wasser! Die Anzüge liegen eng an und schränken das Abtauchen vor den brechenden Wellen nur bedingt ein.

Gerade wenn ihr euch an neue Wellenhöhen wagt, wählt lieber einen etwas dickeren Anzug. Habt ihr euch überschätzt, werdet ihr froh über den zusätzlichen Auftrieb sein!

 

Achtet bei Neoprenanzügen auf Blindstich vernähte Nähte. Dies vermindert den Wassereintritt.

Shorty: 20 - 27° C Wasser

Spring: 18 - 25° C Wasser

Convertible: 18 - 25° C Wasser

Full: 10 - 20° C Wasser

Hooded: 5 - 15° C Wasser

 

 Der Shorty,Spring und Convertible sind in Europa reine Sommeranzüge.

 

Surfspots für Einsteiger und Anfänger

Surfspots

In den ersten Tagen sucht euch zum surfen lernen einen Sandstrand mit vorgelagerten Sandbänken.

An den meisten Beachbreaks findet ihr die besten Bedingungen rund um das Tiefwasser.

Zu Tiefwasser kann man leicht über die Sandbänke hinauslaufen um den Take off über den stehtiefen Sandbänken  in den Weißwasserwellen zu üben. Dies gibt die Sicherheit bei den ersten Surfversuchen immer Grund unter den Füßen zu haben.

surfen lernen surfspot

Strömungen, Wetter und Wind am Meer

STRÖMUNGEN

Gezeiten nennt man die unterschiedlichen Wasserstände in den Meeren die durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne verursacht werden. Ebbe wird ablaufendes Wasser-, Flut auflaufendes Wasser genannt.

Tiefwasser ist der niedrigste Wasserstand, Hochwasser der höchste Wasserstand des Tages.

An den Übergängen von der Ebbe zur Flut bei Tiefwaaser und von Flut zur Ebbe bei Hochwasser hört die Strömung auf, genau zwischen Hochwasser und Tiefwasser bei Midtide sind die Gezeitenströmungen am stärksten.

An den meisten Beachbreaks sind zur Ebbe die Wellen niedriger, die Sandbänke liegen flacher und die Wellen brechen verstärkt close out.

Das bedeutet meist schöne Bedingungen für Einsteiger um über den stehtiefen Sandbänken den Take off im Weißwasser üben zu können.

Ums Hochwasser liegen die Sandbänke tiefer, und die Channels sind besser auszumachen.

Die Wellen brechen über den tiefer liegenden Sandbänken nicht mehr close out.

Daher eignet sich das Hochwasser und Wellen von 50 - 150 cm am besten um die ersten Paddelversuche in den Line up zu wagen.

 

WETTER

Surfen ist ein Natursport. Achtet auf Wetterumschwünge. Lieber einmal früher aus dem Wasser gehen, als vom Gewitter überrascht werden. Gefährlich sind nicht so sehr die Blitze, sondern der vor dem Gewitter plötzlich drehende Wind, der meist sehr stark wird ( Kaltfront) Ward ihr bei leicht auflandigen Wind surfen und seht das die Wolkenbildung stark zunimmt ( Gewitterwolken) könnt ihr damit rechnen, das  wenig später der Wind sehr stark ablandig weht und kurz darauf der Regen mit starken Schauerböen beginnt.

Untiefen und Gefahren

Nach Untiefen ( Felsen, Schiffswracks etc. unter der Wasseroberfläche) und anderen Gefahren solltet ihr euch bei Surfern oder Einheimischen vor Ort erkundigen.

 

WIND

Auch der Wind beeinflusst maßgeblich die Strömungen. Bei Wind von der Seite ( sideshore) rechnet immer die seitliche Abdrift mit ein. Bei Wind von rechts treibt ihr nach links und umgekehrt.

Gefährlich kann das surfen bei starken ablandigen Wind werden. Besonders tückisch sind Surfspots mit Bergen im Hinterland. Der ablandige Wind beschleunigt als Fallwind, enfacht seine volle Stärke aber erst

100 - 500 Meter vom Strand entfernt. Paddelt ihr nun bei schwachen Wind vom Ufer raus, und werdet dann von immer stärkeren ablandigen Wind überrascht wird es gefährlich. Ab 5 -7 Bft. wird es schwer wieder gegen den Wind das Ufer paddelnd zu erreichen.

 

Vorbereitung an fremden Surfpots

Befor ihr an einem fremden Surfspot/ Strand Wellenreiten geht, erkundigt euch bei Einheimischen, Locals oder beim nächsten Surfcamp über des Revier.

 

Wo kann man surfen?

Gibt es Bade-/ Kitesurfzonen etc.?

Gibt es Felsen oder Schiffsfracks etc. unter Wasser?

Gibt es Wetterbesonderheiten?

Bei welchen Wasserständen ( Ebbe, Flut) ist es besser für Einsteiger oder gute Surfer?

 

Setzt euch vor dem surfen an den Strand oder noch besser auf eine Anhöhe wie eine Düne oder Klippe um den Strand und die Wellen besser beobachten zu können.

 

Schaut aufs Meer und versucht zu erkennen wo die Kanäle und die Sandbänke sind.

 

Vielleicht erkennt ihr Merkmale + Revierbesonderheiten die euch von den Locals als Reviereinweisung mit auf den Weg gegeben wurden

Surfcamps Fuerteventura wellenreiten _____Kanal_______________Sandbank______________________Kanal__________________Sandbank_________________ Kanal

 

Dort wo Wellen brechen ist der Untergrund flacher, die Strömung zieht über den Sandbänken meist Richtung Strand.

 

Über den flachen Sandbänken könnt ihr so einfach und sicher die ersten Take offs im Weißwasser üben.

 

In den Kanälen/ Channels dort wo die Wellen nicht oder nicht so stark brechen ist das Wasser blau. Das Meer und die Strömungen haben hier die Kanäle ausgeschwemmt.  Zudem brechen Wellen schwächer über tieferen Untergrund.Hier kann das Wasser der sich über den sandbänken brechenden Wellen wieder aufs offene Meer ziehen.

 

Genau diese ablandige Strömung wollen wir nutzen um in den Line up zu paddeln.

 

Schaut man vom Land aus guten Surfern zu, wird man schnell ein System erkennen wie dieser Surfer meist immer wieder die selben Wellen surft und fast immer im gleichen Channel hinauspaddelt.

Mit etwas Übung und vielen Stunden am Meer, erkennt man die Kanäle und gut laufende Wellen auch ohne surfende Beispiele.

Habt ihr eure Welle mit eurem Kanal gefunden, schaut euch die Wellen dort noch einige Minuten aus der Nähe an.

Viele Surfer nutzen diese 15 min. um sich mental aufs Meer einzulassen und Ablenkungen aus dem Alltag abzulegen. Jetzt noch aufwärmen und los geht es!

Sicherheit

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Board immer hinter dem Surfer

Das Surfboard sollte, wenn ihr nicht gerade paddelt oder surft, immer hinter euch sein, das heißt das Board soll nicht zwischen euch und den Wellen liegen.

Falls dies nach einem Sturz geschieht, taucht unter dem Board auf die dem Meer zugewandte Seite oder schwimmt zur Seite. Wichtig ist so schnell wie möglich aus der Situation zu kommen wo die Wellen uns das Board um die Ohren haut.

Kopf schützen

Fallt ihr vom Board, schützt beim Auftauchen mit beiden Händen den Kopf. Mit einer Hand/ Arm schützt ihr Gesicht und Kopf, mit der anderen Hand schützt ihr eurer Genick und eine Seite vom Gesicht.

Leash nicht anfassen

Auch wenn es verlockend ist. Zieht niemals das Board an der Leash durch die Wellen. Kommt das Board in einen Waschgang könnt ihr euch eure Hände verletzen, im besten Fall Quetschungen und Schürfwunden, es wurden aber auch schon Finger vermisst. Tipp: macht das Leashbändsel so kurz, das zwischen Leash und Bändsel auch nicht ausversehen ein Finger bzw. Zeh einfädeln kann.

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Abstand halten

Beim üben im Weißwasser haltet Abstand. Achtet darauf das andere Einsteiger ihr Surfboard noch nicht so gut unter Kontrolle haben. Lauft nicht direkt hinter einem anderen Surfer. Verliert dieser das Board weil er es nicht halten kann seid ihr selber Schuld! Der andere Surfer hat hinten keine Augen.

Vorfahrtsregeln

1. Der Surfer der die Welle zuerst surft hat Vorfahrt

Die Regel ist sehr einfach, da es leicht ersichtlich ist wer zuerst auf dem Board steht.

Schwieriger wird es mit Boogieboardern, die oft fälschlicherweise meinen sie hätten die Welle durch ihr bloßes anpaddeln als erstes. Auch hier gilt, erst wenn das Boogieboard durch die Welle ins gleiten kommt, ist dies mit dem Take off vergleichbar. Meist wird es in diesen Fällen einfacher sein, diese Streitigkeiten nach der 2. Regel zu lösen.

2. Der Surfer, der sich näher am brechenden Teil der Welle befindet hat Vorfahrt

Beim gleichzeitigen Take off, hat der Surfer Vorfahrt, der den Take off näher am brechenden Teil der Welle gemacht hat. Bei hohl brechenden Wellen kann schon das anpaddeln der Welle als nicht Vorfahrtsberechtigter zu Streitigkeiten führen, da die Welle durch das anpaddeln des Surfers schneller bricht, und die Tube zumacht.

 

3. Der Surfer der hinauspaddelt darf dem surfenden nicht blockieren

Beim paddeln in den Line up muß der Paddelnde dem Surfenden ausweichen, und darf ihm nicht den Weg schneiden. Das bedeutet, obwohl man gerade noch am brechenden Teil der Welle vorbei hinaus paddeln könnte,

muß der Weg durch die schon gebrochende Welle genommen werden.

Der Surfer im T-Shirt hat Priorität. Wahrscheinlich hat er die Welle näher am brechenden Teil genommen. Die Welle bricht von links nach rechts, ist also eine "right", der linke Surfer                            ( in Wellenrichtung gesehen) hat Vorfahrt.

Der Surfer im T-Shirt muss ausweichen. Die Welle bricht von rechts nach links ( "left"). Der rechte Surfer hat Vorfahrt

Der Hinauspaddelnde darf dem Surfer nicht in die Fahrtrichtung paddeln. Auf diesem Bild kann der Paddelnde entspannt im Channel an der brechenden Welle vorbei in den Line up paddeln. Würde der Hinauspaddelnde dem Surfer den Weg abschneiden, muß er wohl oder übel durch die schon gebrochene Welle nach rechts paddeln und tauchen.

Auf diesem Bild machen so ziemlich alle, außer der Surfer der surft, alles falsch.

Die 3 anpaddelnden Surfer, dürfen die Welle nicht mehr versuchen zu nehmen. Der hinauspaddelnde Surfer muß nach rechts paddeln und durch die gebrochene Welle durchtauchen um dem Surfer nicht den Weg zu blockieren.

Vorfahrtsregeln Wassersportler und Surfer

1. Berufsschifffahrt in den Seeschifffahrtsstraßen

In den rot und grün markierten Seeschifffahrtsstraßen und in Häfen bzw. Anlegestellen hat die Berufsschifffahrt absolute Vorfahrt. Befindet sich ein Break dort, ist das surfen verboten. Im Gegensatz zum Autoverkehr wird hier bei einem Unfall im Regelfall für den Kapitän entschieden.

 

2. Schwimmer haben immer Vorfahrt

Surfer und Boogieboarder sind rechtlich gesehen Schwimmer und haben vor allen anderen Wasserfahrzeugen

( Kitesurfer, Windsurfer, Segler, Kajaks, Motorbooten, Jetskis) Priorität.

Hier scheiden sich manchmal die Geister unter Wavesurfern ( auch Windssurfer, Kitesurfer und Kayaksurfer),

die an Wavespots lieber die Surfregeln ( der Surfer der die Welle als erstes hat/ Der Surfer der näher am brechenden Teil ist/ der Surfer der die Welle surft) als Grundlage ihrer Bewertung nehmen.

Im Streitfall (z.B. bei Verletzungen) werden die Gerichte eher dazu neigen, die Seeschifffahrtstraßenordnung/ KVR (weltweit) als rechliche Grundlage zu nehmen.

 

3. Segler, Windsurfer & Kitesurfer

Windbetriebene Wasserfahrzeuge haben Vorrang vor jeder Art von ruderbetriebenen Fahrzeugen.

Windbetriebene Fahrzeuge haben durch den Wind eingeschränkte Fahrtrichtungen ( können nicht gegen den Wind surfen/ segeln, daher müssen Ruderbetriebene ausweichen.

 

4. Kayaks

Ruderbetriebene Fahrzeuge haben Vorrang vor Motorbooten und Jetskis

 

5. Mootorboote/ Jetskis

Sind gegenüber allen anderen ausweichpflichtig

 

 

6. Derjenige der Vorfahrt hat ist kurshaltepflichtig.

 

 

Lehrfilm Surfen von Sport Aktiv

Next Step: Wellenreiten lernen im Weißwasser. Der Take off

Surfen im Weißwasser

Wellenreiten lernen Surfen Weißwasser

Take off Technik

Surfen Technik Wellenreiten lernen Take off

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Surfmodel der Fahrtechnikserien

Yvonne Hoffmann

Wir gratulieren zum 3 Platz bei den ADH Open 2015

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