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Surfboards

Welches Board ist das richtige für dich? Hier findest du das Fachwissen der Shaper um beim Kauf eines Boards informiert zu sein.

Surfboards sind zwischen 6 Fuß ( 183 cm) - 11´Fuß ( 335 cm) lang. Das Hybrid und Egg werden auch als Malibus bezeichnet.

 

Shapemerkmale bei Surfboards

Surfboards werden durch ihre Outline und Rockerline und ihre Länge und Breite bestimmt.

Maßgebliche Werte für Shaper bei der Outline ist das Maß ONE FOOT OF / Tail ( die Breite 30,5 cm vom Tail entfernt), die breiteste Stelle des Boards und ONE FOOT OF/ Nose ( die Breite 30,5 cm vor der Nose).

Die Rockerlinie bestimmt die Aufbiegung an der Nose und am Tail und die Form der Biegung. Auch hier wird die max. Aufbiegung an der Nose und am Tail gemessen sowie wieder die Werte One foot ofT/ Tail Nose und wo sich die geradeste Zone in der Gleitfläche befindet.

Zweitrangig für die Fahreigenschaften ist da die Form des Tails und der Nose, da sich aus den vorher genannten Maßen die grundlegenden Fahreigenschaften des Boards ableiten lassen. Ob ein Board mit breitem Tail dann ein Swallowlail, Squashtail, Rounded Pintail, mit oder ohne Wingern besitzt ist zu vernachlässigen.

Es wird z.B. auch schwer ein breites Heck mit einem schmalen Pintail zu schmücken.

 

Outline

- Runde Outlines sind drehfreudiger aber unruhiger,

- Gestreckte Outlines sind schneller und ruhiger.

 

Tail

- Ein breites Tail ist drehfreudiger und gleitet besser.

- Ein schlankes Tail ist schneller und laufruhiger.

 

Breite

- Ein breites Surfboard gleitet schneller

- Ein schmales Surfboard ist in der Endgeschwindigkeit schneller und lässt sich leichter von Kante 

  zu Kante bei den Turns umlegen

 

Nose

- Eine breite Nose gleitet schneller an

- Eine schlanke Nose ist drehfreudiger

 

Rockerline

Stark durchgebogene Rockerlinien sind drehfreudiger, gleiten aber schlechter an.

Gerade Rockerlinien gleiten besser und werden schneller.

Daher haben die meisten runden und breiteren Outlines auch eine stärker durchgescoopte Rockerline, schlankere Boards haben meist auch eine gestrecktere Rockerline.

 

 

 

Outline + Rockerline

Hier sehen wir ein Shortboard für kleinere Wellen, die runde Outline und die durchgescoopte Rockerline

machen das Surfboard in kleineren Wellen sehr wendig.

Runde, breitere Outlines stehen für drehfreudige Boards. Auch die Rockerline ist meist etwas gebogener als bei gestreckten Outlines.

Bei kleineren Wellen spielt die Laufruhe und Kontrollierbarkeit keine große Rolle.

Diese Gun ist für große Wellen gemacht. Die gestreckte Outline und Rockerline machen das Board bei hoher Geschwindigkeit sehr laufruhig und schnell. In großen Wellen hat man für Turns mehr Zeit, daher spielt die Drehfreudigkeit keine so große Rolle. Viel wichtiger ist das das Board auch beim Turn wie auf einer Schiene über die schlanken, gerade gehaltenen Rails surft und nicht unruhig wird.

Tail

Pintails sind Laufruhig und werden eher in schnellen und/ oder hohen Wellen gesurft

Rounded Pintails erlauben ONE FOOT OF mehr Breite.

Das Tail ist ein Allrounder, laufruhig und wendig.

Squashtails haben viel Fläche im Heck wodurch sie sich gut mit runden Outlines für kleinere Wellen kombinieren lassen. Squashtails sind sehr wendig und geben den besten Lift für Airs da bei Squastails die Fläche zu abdrücken am größten ist.

Das Swallowtail ist dem Squashtail sehr ähnlich. Wenn Kelly Slater sagt er kann einen Unterschied zwischen identischen Boards mit Squash oder Swallow Tail feststellen OK, bei jedem anderen Surfer wäre ich skeptisch. Hübsche Spielerei mit Stil.

Alle Tailformen gibt es auch mit Wingern, kleine Flügel. Winger sollen den Halt in der Kurve verbessern. Die Winger krallen sich ins Wasser.

Außerdem ist es möglich eine etwas breitere Outline ( besseres Angleiten) mit einem etwas schlankeren Tail ( Laufruhe) zu kombinieren. Meist finden sich Winger an breiten Shortboards für kleinere Wellen.

Nose

Eine schlanke Nose ist laufruhiger und wendiger, da "weniger Board" bei Turns aus dem Wasser ragt

und Gewicht und Wiederstand spart. Die Boards fühlen sich looser an.

Der Nachteil: Diese Boards kommen schlechter auf der Welle ins gleiten, die Wellen müßen stärker, schneller und druckvoller sein. Die Form findet sich für gute surfer bei Shortboards für schnelle kleine Wellen ( meist mit einem etwas breiteren Heck) oder bei Guns für hohe Wellen.

Eine breite Nose gibt mehr Auftrieb und erleichters es die Wellen früh anzupaddeln.

Wenn das Board erstmal gleitet und die Nose weit aus dem Wasser ragt, stört sie nur noch und ist unnötiger Ballast, daher sind Surfboards mit einer breiten Nose nicht so wendig und wirken beim surfen "schwerer"

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